20. September 2016

College life

Hello,

Nach drei Wochen am UWC Robert Bosch College beherrsche ich nicht nur einwandfreies Denglisch, sondern habe auch unglaublich viele neue Erfahrungen gemacht.

Anders als erwartet, bin ich nicht in einem 4er Zimmer sondern in einem der wenigen (und supercoolen, natürlich) 2er Zimmer zusammen mit meiner Roomie aus Nicaragua.
Aber auch alle anderen in meinem Haus sind ziemlich awesome.
Wir sind bis jetzt 24 Leute, 2 sind noch nicht da, weil sie Visa Schwierigkeiten haben. Wir hoffen alle, dass sie demnächst kommen.
Ansonsten hat das Haus, by the way ein Passivhaus, 3 Stockwerke, in unserem Fall nach unten, in anderen Häusern nach oben.
Im Groundfloor, also unser Top floor, ist dazu noch der Commonroom mit Küche und Balkon.
Von diesen Häusern gibt es insgesamt 8, wobei jedes ein bisschen anders ist. In dem ein oder anderen kann man beispielsweise über den Balkon reingehen, während man sonst mit seiner Transponder Key Card durch die Haustür läuft.

Aber, ganz klar, unser Haus ist das beste, nicht nur weil wir den größten Commonroom mit der größten Küche haben und es immer super sauber *hust* ist, sondern weil wir einfach die beste Aussicht haben.


Ansonsten hat vor 2 Wochen der Unterricht angefangen. Jeder hat 6 Fächer plus TOK (=Theory of Knowledge) gewählt, die wir bis Ende September noch ändern dürfen.
Von diesen 6 Fächern sind drei Higher Level, drei Standard Level (wobei wir in den meisten Fächern noch bis zum Ende vom Jahr Zeit haben, um zu wählen).
Dazu kommen dann noch die CAS, Creativity, Action, Service, für den Rest der Zeit. Die sind vielleicht ein bisschen vergleichbar mit AGs.

Dank Schulpflicht und Abitur-Anerkennungs-Kriteria, wird das Leben unschuldiger Deutschen allerdings unnötig kompliziert gemacht. In meinem Fall habe ich Samstags alle zwei Wochen ESS Unterricht (Gott sei Dank ohne Noten) und eine CAS im Anschluss (die ist aber jede Woche).

All in all ist es aber schon ziemlich cool, auch wenn es unglablich stressig und hart ist. Ich freue mich auf die nächsten zwei Jahre, die ich zusammen mit diesen tollen Leuten verbringen darf.

Anni

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