23. März 2016

Madrid!

Hola a todos!

Ich melde mich mal wieder!
Und nein, das war kein Versehen, dass da "Hola a todos" steht. Das liegt einfach daran, dass ich in Spanien war. Überraschung: Über einen Austausch!
Wer hätte das gedacht? :D
Das wäre dann also das 4. Austausch und das 5. Mal, dass ich an einem teilnehme. Solangsam werde ich wirklich zum Austauschexperten :)

Aber ich war nicht irgendwo in Spanien, nein, ich war in der Hauptstadt! (Zum Glück habt ihr das noch nicht im Titel gelesen! *IRONIEEE*)
Wie eine Schule aus Madrid ausgerechnet zu einer deutschen Schule mitten auf dem Land kommt, weiß ich selber nicht, aber ich finds gut!
Wir waren von Samstag bis Samstag bei unseren Austauschschülern und durften den spanischen Alltag erleben.

Wir sind Samstagmorgen mit dem Bus nach Zürich gefahren und sind von dort direkt nach Madrid geflogen. Im Flugzeug war es so warm und Spanien sah von oben so trocken, warm und orange aus, dass ich insgeheim die Hoffnung hatte, dass es vielleicht doch warm wäre. Sogar im Flughafen war es angenehm warm, sodass man ohne Jacke rumlaufen konnte. Draußen hat die Sonne geschien... Hach! Perfektes Frühlingsfeeling! Diese Vorstellung hielt relativ lange an, so lange eben wie wir im Flughafengebäude waren... Als wir es verlassen haben kam dann die "böse, hoffnungszerstörende Überraschung" in Form von einer eiskalten Windböe. Mist!

Aber von diesem Punkt müssen wir wieder ein wenig zurück spulen. Seid ihr schon einmal geflogen? An der Stelle, an der man schon sein Gepäck hat und diese Zone dann verlässt, um in den öffentlichen Raum zu gelangen.
Wisst ihr, was ich meine?
Da, wo immer so viele Leute stehen, mit Schildern wie "Welcome back" oder mit Namen drauf oder für Organisationen, etc., aber das ist immer für andere Leute gemeint.
Ihr wisst was ich meine.
Auch dieses Mal hat uns eine Menschenmasse erwartet, nur dass das allergrößte Plakat von allen Plakaten mit der Aufschrift "BIENVENIDOS" an uns gerichtet war!
Das war wirklich unglaublich süß.
Der nächste Part ist jedes Mal aufs Neue wieder überraschend. Da treffen etwa 30 Jugendliche aufeinander und auf wundersame Art und Weise dauert es nur wenige Sekunden, bis sich die Austauschpartner gefunden haben!
Das ist im Retiro, in diesem Haus gibt es immer mal wieder Austellungen

Meine Austauschpartnerin Natalia wohnt zusammen mit ihrer Mutter in einem Stadtteil von Madrid (leider etwas weiter weg von ihrer Schule und zwar als einzigste). Beide sind total nett! :)
Die Woche war mit einem anstrengenden Programm gefüllt, das uns Madrid zeigen sollte.
Wir waren im Kunstmuseum Prado, das eher alte Gemälde ausstellt, und im Reina de Sophia, auch ein Kunstmuseum, aber für moderne Kunst.
Wir waren im Stadtpark, dem Retiro. Wir waren abends in der Stadt shoppen. Wir waren auf den unzähligen Plätzen von Madrid. In Kathedrahlen. In Toledo und in Segovia (beides römische Städte in der Nähe von Madrid). Sogar im Kino waren wir. Aber last but not least: Wir haben gegessen. Und zwar viel gegessen. Sehr viel!
Das ist DAS Aquädukt in Segovia. Seht ihr die schneebedeckten Berge im Hinterrund?

Am Sonntag waren wir in einem Restaurant. Es gab eine Vorspeise (genau genommen zwei), ein Hauptgericht UND einen Nachtisch. Das hat schon ungefähr 3 bis 4 Stunden gedauert.
Ein anderes Mal waren wir in einem "Fast food" Restaurant... vielleicht auch ein bisschen langsamer :)
Auch hier gab es Vorspeise, Hauptspeise, Nachspeise.
Der einzige Nachteil an den ersten beiden Teilen ist, dass sie meist sehr fleischlastig sind und "wenig Fleisch" eine Art Fremdwort ist.
Aber ich muss schon zugeben, der süße Teil.... Mhhhhmmmmm! Das haben die Spanier wirklich drauf! Es gibt so viele leckere Süßspeisen, allen voran die Churros!
Churros sind schlichtweg fantastisch, noch besser aber mit Schokolade!
Heirbei handelt es sich um frittiertes Teiggebäck mit ein wenig Zucker drübergestreut, die man in flüssige Schokolade tunken kann!
Darf ich präsentieren? CHURRRROOOS!

Zusammenfassend kann ich sagen, dass für doch nur eine Woche unglaublich viele Erfahrungen gemacht habe, viel gegessen habe und sich trotz meiner Unfähigkeit das R zu rollen mein Spanisch verbessert hat!

Besos,
Anni

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