8. März 2015

Woche 3


 Bonjour tout le monde!
Es hat den ganzen Vormittag lang geregnet, weshalb wir unseren geplanten Ausflug zu einem Wasserfall verschieben mussten.
Heute Nachmittag (deshalb kommt der Blog hier auch so spät, desolée mes amis) sind wir also via Auto Richtung Meer gefahren. Aber mit kleinem, etwas längeren Zwischenstopp bei der Verwandtschaft, wie jedes Wochenende. Familie steht hier sehr hoch. Im Vorgarten vom Haus des Großvaters und Familie der Tante, stehen so ganz nebenbei ein paar exotische Pflänzchen. Wie zum Beispiel ein Kaffeebaum, aber nicht so klein wie der, der auf unserer Fensterbank eingegangen ist, sondern ungefähr 2 Meter groß oder Zitronengras, das übrigens noch besser als die Seife damit riecht.
Kaffebohnen

ein unauffälliger Busch Zitronengras

Wusstet ihr wie Papayas wachsen? Das ist die Antwort

Kokosnüsse auf Kritzeleinen am Heftrand bitte in Zukunft in grün malen
 Direkt vor dem Haus war ein vierköpfiger Straßenhundrudel, darunter ein Welpe, genauso verspielt wie die tollsten Rassehunde dieser Welt, wenn nicht sogar noch süßer. Streuner wie dieser auf dem Bild mit dem verfilztem Fell gibt es hier auf der ganzen Insel. Ich sehe jeden Tag welche, aber mehr tote als mir lieb ist. Die süßen Hunde werden ausgesetzt oder auf der Straße geboren. Ihre Lebenserwartung beträgt zwischen 2-3 Jahren, denn entweder werden sie überfahren oder verhungern oder werden undercover eingesammelt und wenige Tage später getötet. Das ist die traurige Wahrheit über das Leben dieser Tiere.
Ist er/sie/es nicht süß?
Nach dem Familienbesuch ging es dann weiter Richtung Strand, einem schwarzen Sandstrand, wie sehr viele hier. Aber eigentlich bestand der "Strand" viel mehr aus großen Steinen, wie ihr vielleicht auf dem Fotos erkennen könnt.
Direkt nebendran befindet sich ein kleiner umgekippter See, weil in ihm giftige Pflanzen wachsen, wie ich mir erklären lassen habe. Diese Pflanzen wurden jetzt allerdings wegen den heftigen Regengüssen in den letzten Tagen mit den Wassermassen ins Meer gerissen. Das sind die kleinen grünen Flecken hinter den spektakulär großen Wellen.
Ja, das sind meine Füße :D

Der See mit den Bergen in den Regenwolken im Hintergrund

Der felsige Strand, an dem sich die Wellen brechen

Hier sieht man die Pflanzen ein wenig
Auf dem Rückweg haben wir noch einen Halt an einem Fluss gemacht, der vorgestern noch kurz vor dem Austrocknen war...
Ich glaube man kann ganz gut erkennen, dass das jetzt nicht mehr der Fall ist.

Bisous,
Anni

Kommentare:

  1. Papayas und Limonengras hätte ich auch gern im Garten.

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    1. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass die eine Überlebenschance in unserem Garten hätten ;D

      Anni

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  2. No, natürlich nicht, aber die Hoffnung stirbt zuletzt!

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